15 August 2014

Selbstgebackenes

Heute gibt es kein Rezept, sondern einfach ein Bild.
Ich liebe es Rezepte zu suchen und backe ständig etwas neues. So passiert es auch, dass es einige Fotos gibt, die ich von meinen Mehlspeisen gemacht habe. Wobei? Kann man zu etwas nicht süßem auch Mehlspeise sagen?
Manchmal werden es auch keine süßen Stücke sondern auch etwas wie Baguette, Burger Buns oder Zwiebelkuchen.
Jedenfalls macht mir alles riesen Freude, wenn ich meinen Kitchen Aid Standmixer, meinen Backofen und seit neuesten meinen Kitchen Aid Blender verwenden kann.
Zum Geburtstag habe ich auch einne Kitchen Aid Eiszubereiter bekommen, nur habe ich es leider verabsäumt ein Bild von dem Eis zu machen. Das muss ich beim nächsten Mal fix nachholen.

Es gibt soooo viel gutes auf dieser Welt und es wartet nur darauf gebacken zu werden. Ich freue mich jeden Tag darauf, dass schon bald die nächste Gelegenheit kommt um etwas leckeres zuzubereiten.

Nach einem stressigen Bürotag oder um mich zu entspannen, ist es für mich der beste Ausgleich, einfach in der Küche einen Teig zusammenzurühren und sich danach darüber freuen, dass etwas leckeres entstanden ist.
Ob ich das alles auch immer esse, fragt sich sicherlich der ein oder andere. Also ja, grundsätzlich probiere ich natürlich alles was ich backe, allerdings reicht mir ein kleines Stück und das übrige verschenke ich an Eltern, Schwiegereltern oder Freunde. Bis jetzt hatte ich noch keine Probleme, das alles los zu bekommen!

So, genug geschrieben, jetzt mache ich mich wieder auf die Suche nach dem nächsten Rezept, das ich ausprobieren möchte. Vielleicht mal etwas gesundes wie Haferflocken Zucchini Muffins oder etwas richtig süßes wie ein Schokokuchen mit flüssigem Kern.

12 August 2014

Love Me Cookies

Wieder Mal bin ich auf die Suche gegangen um ein Rezept für softe, süße und einfache Cookies zu finden. Ich selber finde Cookies, die soft sind besser als die knusprigen Varianten.
Oft ist es aber gar nicht so einfach die Kekse so hinzubekommen, da die meisten eher fest und daher knusprig werden.
Kennt ihr die Cookies von McDonalds? Die sind für mich perfekt was die Konsistenz anbelangt.

Nach längerem Recherchieren und auch Ausprobieren von verschiedenen Rezepten habe ich jedenfalls festgestellt, dass es am besten ist, man verwendet braunen Zucker und nimmt geschmolzene Butter statt fester oder nur zimmer warmer. Ich denke, dass diese beiden Zutaten schon viel dazu beitragen, dass diese weich bleiben. Ein Hilfsmittel kann man noch gut dazu nehmen. Ein wenig Natron (baking soda)- das Pulver nimmt man auch um Kuchenteig oder Muffins schön weich und saftig zu machen. Das ist echt ein Geheimtipp, allerdings braucht man davon wirklich nur sehr sehr wenig. Oft reicht nur eine Messerspitze!
Love Me Cookie
In diesen "Love me- Cookies" ist alles drin was gut schmeckt. Brauner Zucker, weiße Schokolade, dunkle Schokolade, Haferflocken- das alles in einem Keks! Ich finde sie wunderbar und auch meine "Testpersonen" konnten die Finger nicht mehr davon lassen!
Love Me Cookie
Hier handelt es sich um ein amerikanisches Rezept, daher sind die Maßangaben auch mal anders angeführt als sonst. Ich habe hier Cups verwendet, die ihr aber ganz günstig auf z.B. Amazon kaufen könnt wie diese Cups & Spoons hier.

Das Rezept
Zubereitungszeit: 15 Min. + 50 Min. Backzeit: 14 Min. Gesamtzeit: 1 Std. 19 Min.
****Hier gehts zum Download****

Zutaten
  • 1 cup Butter
  • 1 1/4 cup braunen Zucker
  • 1/2 Kristallzucker
  • 2 Eier
  • 1 TL Vanillearoma
  • 2 cups Mehl
  • 1 cup Haferflocken
  • 1/4 TL Zimt
  • 1/4 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 cup weiße Schokolade, gewürfelt
  • 1/2 cup dunkle Schokolade, gewürfelt
Zubereitung
  1. In einer kleinen Pfanne die Butter schmelzen und den braunen sowie Kristallzucker einrühren.
  2. Die Butter-Zucker Masse ca. 20 Min. kalt stellen.
  3. Die abgekühlte Masse in eine Rührschüssel füllen, dann die Eier und das Vanillearoma einrühren.
  4. Nun die Haferflocken, Mehl, Natron und Zimt untermixen.
  5. Zum Abschluss mit einem Holzlöffel die weiße und dunkle Schokolade unterrühren.
  6. Den Teig nun mindestens 30 Min. im Kühlschrank fest werden lassen.
  7. Danach Kugeln mit ca. 3 cm Durchmesser rollen und kurz einfrieren.
  8. Währenddessen den Backofen auf 170°C vorheizen.
  9. Das Backblech mit Backpapier auslegen und die Teigkugeln in ausreichend Abstand auflegen.
  10. Die Kekse ca. 12-14 Min. backen. (währenddessen laufen die Kugeln zu Cookies auseinander)
  11. Die Ränder sollten goldgelb sein!

05 August 2014

Cidre Kekse

Oh wie schön ist es Urlaub zu haben und einfach dann etwas Backen zu können, wenn man dazu Lust hat.
So ging es mir gestern Abend als ich noch nicht schlafen gehen wollte, mir sonst aber auch keine sinnvolle Beschäftigung eingefallen ist. Was wäre außerdem sinnvoller als einen Kuchen, einen Strudel, Cupcakes ODER Cidre Kekse zu backen?

Ich habe als Kind total oft Mostkekse gebacken und so dachte ich mir, das muss doch auch mit Cidre gehen, denn von dem hatte ich gerade eine Flasche offen. Marmelade, Butter und Mehl ist in meinem Haushalt immer zu finden, also war es keine schwere Aufgabe, mich an die Arbeit zu machen.
Cidrekekse
Eines gleich vorweg: Nicht verzweifeln oder erschrecken wenn der Teig nach dem Kneten total weich sein sollte. Den Teig kann man unmöglich direkt nach dem vermengen aller Zutaten sofort weiterverarbeiten. Er muss unbedingt ausreichend lange in den Kühlschrank. Wenn man es etwas eiliger hat, dann kann auch der Gefrierschrank aushelfen. (Achtung dort aber den Teig ca. alle 5 Min. mit der Hand kurz durchkneten, da die Ränder sonst frieren und man den Teig nicht ausrollen kann.)

Um dann auch gute runde Flächen ausstechen und zusammenklappen zu können, ist es auch wirklich wichtig die Arbeitsfläche und das Nudelholz gut einzumehlen.
An dieser Stelle kann ich übrigens auch sehr die Silikonmatte von Ikea empfehlen.
Oder man nimmt eine Frischhaltefolie unten und auch eine über dem Teig und rollt so aus. Das ist auch eine sehr gute Hilfestellung!
Cidrekekse
Also schnappt euch einen Cidre und los gehts.

Das Rezept
Zubereitungszeit: 25 Min. + 30 Min. Backzeit: 12 Min. Gesamtzeit: 1 Std. 7 Min.
****Hier gehts zum Download****

Zutaten
  • 6 EL Cidre
  • 250g Mehl
  • 250g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Glas Brombeermarmelade
Zubereitung
  1. Butter mit dem Mehl und dem Cidre in einer Kuchenmaschine zu einem glatt geschmeidigen Teig verrühren.
  2. Da der Teig sehr weich ist, für mind. 30 Min. im Kühlschrank kaltstellen.
  3. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
  4. Danach dünn ausrollen und ca. 8-10 cm große Kreise ausstechen.
  5. In die Mitte ein wenig Brombeermarmelade streichen und zusammenklappen.
  6. Die Ränder mit den Fingern festdrücken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  7. 10-12 Min. backen und zum Abkühlen sofort vom Blech nehmen.
  8. Zum Servieren mit Zucker bestreuen.

28 Juli 2014

Zwiebeltarte

Wie ich am vergangenen Wochendende genüsslich festgestellt habe, muss "etwas Backen" nicht immer gleichbedeutend sein, mit dem Backen einer süßen Mehlspeise.
Im Grunde genommen geht es mir, bei meinem Hobby ja darum möglichst viel Neues auszuprobieren, möglichst oft meinen Kitchen Aid Mixer oder meinen Kitchen Aid Blender zu benutzen und dann ein leckeres Endresultat präsentieren zu können.

Es ist nicht das erste Mal, dass ich mich darauf eingelassen habe, eine pikante Köstlichkeit zu backen, denn wer hat denn nicht schon Mal selbst eine Pizza zubereitet? Ja, an das denkt man nicht, wenn man von backen spricht. Erzählt man Freunden, dass man etwas bäckt denkt man doch immer sofort an Torte, Strudel, Cupcakes oder Brownies. Aber immer unter dem Einfluss von Zucker und Butter zu stehen, kann auch der Figur schaden und so betrat ich bewusst neues Land.

Nur weil man Tartes meistens mit leckern fruchtigen oder cremigen Füllungen kennt, heißt es nicht, dass man eine solche nicht auch mit Zwiebeln und Speck füllen kann.
Hauptbestandteil sind wirklich nur diese beiden Zutaten kombiniert mit ein bisschen Zeit, weil der Teig ruhen und die Tarte natürlich backen muss. Und mit viel Apettit auf "mal was anderes", kann man eine tolle Speise kredenzen.

Traut euch drüber und probiert sie aus, die Zwiebeltarte, denn von scharf ist hier keine Rede (falls das eure Sorge sein sollte)!

Das Rezept

Zubereitunsgzeit: 25 Min + 60 Min. Backzeit: 55 Min. Gesamtzeit: 1 Std. 45 Min.

Zutaten
  • 130g Butter
  • 250g Mehl
  • 100g Magertopfen
  • 1 Eigelb
  • 2 Prisen Salz
  • 3 Zwiebeln
  • 1 TL Zucker
  • 1 Prise Pfeffer
  • 3 Eier
  • 150ml Obers
  • 100ml Milch
  • 1 EL Senf
  • 1 Prise Muskatnuss
Zubereitung
  1. Für den Teig Mehl, 100g Butter, Topfen, Eigelb und Salz in einer Küchenmaschine mit dem Knethaken zu einem geschmeidigen Teig kneten.
  2. Diesen für mind. 1 Std. kalt stellen.
  3. In der Zwischenzeit die Zeiebeln in Streifen und den Speck in feine Würfel schneiden.
  4. Die restliche Butter (30g) in einer Pfanne erhitzen und darin die Speckwürfel ca. 2 Min. anbraten.
  5. Zwieben dazu geben und 4-5 andünsten.
  6. Nun den Zucker und die Kümmelsamen beimengen und leicht karamellisieren lassen.
  7. Salzen sowie Pfeffern und anschließend etwas abkühlen lassen.
  8. Für den Eierguss, in einem Blender (oder mit einem Pürierstab) die Milch, die Sahne, die Eier, den Senf, Salz und Pfeffer und Muskatnuss schaumig schlagen.
  9. Nun die Tarteform ausbuttern, den Backofen auf 180°C vorheizen und die Form mit dem dünn ausgerollten Teig auslegen.
  10. Teig mit einer Gabel einstechen und die Zwiebelmischung einfüllen.
  11. Über die Füllung die den Eierguss gießen.
  12. Gleich im Backofen auf mittlerer Schiene ca. 55 Min. backen und warm servieren.

26 Juli 2014

Baguette

Riecht ihr das? Es duftet herrlich nach frischem Brot. Wohl eher nach frischem Baguette.
Wer liebt es nicht, wenn Gebäck gebacken wird und der Duft in der Luft liegt.
Ich habe von meinen lieben Freunden zum Geburtstag ein tolles Backbuch geschenkt bekommen. Das besondere an diesem ist, dass dort nicht wie sonst in Backbüchern üblich nur Süße Leckereien zu finden sind sondern auch pikantes und Brot bzw. Gebäck. Ich rede hier von dem Buch einer meiner Lieblingsköche Johann Lafer. Der große Lafer - Backen ja so heißt es und ich kann es wirklich nur weiterempfehlen.
(Mein Mann und ich haben von ihm auch schon Der große Lafer und auch dort sind neben Kochrezepten, Ideen für Süßes.)

Ich will hier aber nicht weiters Werbung für Herrn Lafer und seine Bücher machen und viel lieber von dem Baguette Rezept sprechen das ich aus dem "Lafer Backen" habe. Die Zutaten dafür hat man eigentlich ganz leicht zuhause bzw. muss man dafür nicht viel besorgen.
Rezepte für die simple Zutaten benötigt werden und dann tolle Endprodukte entstehen finde ich immer besonders toll. So ist es diesmal auch mit den Baguettes.
Zum Testen hatte ich diese an einem Abend gemacht und weil ich so begeistert war, gabs dann gleich nochmals welche am nächsten Tag zum Grillen.
Es ist wirklich nicht viel Aufwand, nur Zeit zum Abwarten muss man haben.

Viel gerede um ein knusprig feines Stück "Brot", daher kommt jetzt hier das Wichtigste, das Rezept.

Das Rezept

Zubereitungszeit: 1 Std. 30 Min. Backzeit: 20 Min. Gesamtzeit: 1 Std. 50 Min.
****Hier gehts zum Download****

Zutaten (4 Stück)
  • 500g Mehl
  • 10g Germ
  • 10g Salz
  • 350ml Wasser
Zubereitung
  1. In einer Schüssel das lauwarme Wasser mit dem zerbröseltem Germ vermisch.
  2. Das Mehl und Salz zugeben und in der Küchenmaschine gut durchkneten.
  3. Sobald ein geschmeidiger Teig entstanden ist noch ca. 3 Min. mit der Hand kräftig kneten.
  4. 4 gleich große Kugeln formen und auf einem Brett ca. 45-60 Min. aufgehen lassen. (mit einer Frischhaltefolie bedecken und an einen warmen Ort stellen)
  5. Dann mit jede Kugel mit der Hand zu einem 10cm x 20cm Rechteck ziehen.
  6. Jeweils das linke und das rechte Ende zur Mitte einschlagen und dann noch zwei Mal zu einem Rechteck ziehen.
  7. Dann in der Mitte des Teigeckes mit den Fingern eine Kerbe drücken und zusammenschlagen.
  8. Diesen Vorgang auch noch zwei Mal wiederholen und immer zur gleichen Seite zusammenschlagen, damit eine Art Naht entsteht.
  9. Auf einer bemehlten Fläche nochmals 30 Min. gehen lassen.
  10. Den Backofen auf 250°C aufheizen.
  11. Sobald die Baguette Teiglinge im Ofen sind, die Temperatur auf 200°C reduzieren.
  12. Die Baguettes 20 Min., bis sie goldbraun sind, backen.

20 Juni 2014

Maracuja Sauerrahm Torte


Ich finde, im Sommer sind frisch fruchtige Desserts besser geeignet als mächtig Süße. Wobei ich auf diese auch nicht während der gesamten Sommerzeit verzichten möchte. Wenn ich an etwas kräftig schokoladiges denke, dann läuft mir gleich das Wasser im Mund zusammen.

Dennoch habe ich mir gedacht, dass eine Kombination aus einem luftig leichten Kuchen mit etwas fruchtig säuerlichen und einer frischen Sache mal so richtig gut wäre. Also habe ich mich auf die Suche gemacht- lange hat sie nicht gedauert. Recht bald bin ich im Buch Anniks Lieblingskuchen fündig geworden.
Maracuja Sauerrahm Torte

Dann bin ich mal wieder vor der Entscheidung gestanden, Originalrezept und Origialmenge oder etwas kleiner?!?
Jetzt wo die Bikinifigur ruft, weil der Sommer bevorsteht, habe ich mich für eine kleine Torte entschieden. Um sie zu viert oder sogar zu sechst zu vernaschen ist eine 18cm Springform vollkommen ausreichend.
Dann bleibt wenigstens nicht so viel übrig und man kann ganz bald etwas neues Backen und muss nicht die (leckeren) Reste alleine aufessen!
Maracuja Sauerrahm Tortenstück

Ich persönlich liebe Kuchen und Torten mit einer Füllung auf Rahmbasis. (oder gerne auch Topfen wie auch Mascarpone) Die sind immer so schön frisch und liegen nach dem Essen nicht so sehr im Magen. Meistens sind die auch nicht so süß, weil die Säure das wieder wegmacht. (Aber natürlich nicht die Kalorien, nur darf man an die nicht denken, wenn man Torte isst!)

Das Rezept

Vorbereitungszeit: 40 Min. + 4 Std. Backzeit: 20 Min. Gesamtzeit: 60 + 4 Std.
****Hier gehts zum Download****

Zutaten
  • 53g Butter
  • 3 Ei
  • 122g Zucker
  • 1/4 TL Vanillearoma
  • 36g Mehl
  • 68ml Maracujasaft
  • 58ml Zitronensaft
  • 3 ½ Blatt Gelatine
  • 240g Schlagobers
  • 120g Sauerrahm
  • 1 Eiweiß
  • 2 Prisen Salz
Zubereitung
  1. Für den Biskuit den Backofen auf 200°C vorheizen. (Ober-/Unterhitze)
  2. Die Springform einfetten und bemehlen.
  3. 15g Butter zerlassen und beiseite stellen.
  4. Ein Ei, 36g Zucker, Vanille und Salz cremig rühren. Die Masse muss hell und sehr schaumig sein und solange gerührt werden bis das Volumen nicht mehr zunimmt
  5. Das Mehl darübersieben und mit einem Teigspachtel behutsam unterheben.
  6. Dann die zerlassene Butter unterheben und die ganze Masse in die Springform füllen.
  7. Den Teig ca. 20 Min. backen oder bis er goldgelb ist und bei Druck federt wie ein Schwamm.
  8. Während das Biskuit auskühlt die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen.
  9. Für den Belag nun Maracujasaft, Zitronenschale und 20ml Zitronensaft in einem Topf aufkochen.
  10. In einer Rührschüssel die übrigen 2 Eier und 48g Zucker verrühren.
  11. Den heißen Maracujasaft in die Eimischung leeren und anschließend unter ständigem Rühren wieder im Topf aufkochen bis die Masse eindickt.
  12. Nun die restliche Butter (38g) in die Maracujacreme rühren und in einer kühlen Schüssel runterkühlen lassen.
  13. 200g Schlagobers mit dem Sauerrahm verrühren.
  14. Dann den restlichen Zitronensaft (39ml) erwärmen und die ausgedrückte Gelatine darin auflösen.
  15. In die Sauerrahmmasse rühren und im Kühlschrank für ca. 15 Min. kaltstellen bis die Masse anfängt leicht fest zu werden. (Achtung! Sie darf noch nicht gelieren)
  16. Das restliche Schlagobers (40ml) steif schlagen.
  17. Auch das eine Eiweß steifschlagen und den Zucker (39g) einrieseln lassen bis der Eischnee schön glänzt.
  18. Nun das Schlagobers und den Eischnee unter die Sauerrahmmasse heben.
  19. Den Biskuit nun auf eine Tortenplatte setzen oder auf dem Boden der Springform lassen und den Rahmen wieder darüber rahmen.
  20. Die Sauerrahmcreme daraufleeren und glatt streichen.
  21. Nun die erkaltete Maracujacreme Esslöffelweise als Kleckse auf die Creme geben und mit einem Löffelrücken in die Sauerrahmcreme zwirbeln.
  22. Die Torte dann mindestens 4 Std. kühlen. (am besten über Nacht im Kühlschrank)

13 Juni 2014

Pfirsichtarte mit Rosmarin

Ich mag Frankreich und hole mir Desserts aus diesem Land gerne in meine Küche. Rosmarin und Weißwein ist typisch für dieses Land und gemeinsam mit Pfirsich konnte ich nicht anders als das Rezept auszuprobieren.

Letztes Jahr zu Weihnachten habe ich mir eine wirklich tolle Tarteform von Kaisers schenken lassen.
Diese hat einen herausnehmbaren Boden und so bekommt man den fertigen Kuchen mit dem tollen gewellten Rand ganz easy heraus und kann sie gut zerteilen. Ich kann diese nur jedem empfehlen, der sich immerwieder ärgert, dass der Kuchen nicht ordentlich aus der Form zu heben ist.
Pfirsichtarte mit Rosmarin

Rosmarin ist zwar schon etwas exotisch für eine Süßspeise aber glaubt mir, der ergänzt sich perfekt mit dem Weißwein und dem feinen süßen Geschmack der Saturnpfirsiche.
Natürlich könnt ihr auch eine andere Pfirsichsorte nehmen oder auch Dosenpfirsiche, aber ich mag Saturn- oder Weingartenpfirsiche wegen ihres feinen Geschmacks und dem hellen Fruchtfleisch einfach am Liebsten.
Jetzt gerade ist auch Saison dieser tollen Früchte und daher würde ich mir jedenfalls die Arbeit antun das Steinobst selbst zu blanchieren und nicht auf Konserven zurückgreifen.

Eine Tarte zuzubereiten braucht ein bisschen Übung, aber wenn man es mal raus hat wie man mit dem Mürbteig umgeht, ist das nicht schlimmer als einen Guglhupf zu backen. (Tipp dazu findest du auf einer Seite auf meinem Blog)
Tartes sind finde ich persönlich immer eine ganz tolle Sache, weil man sie oft fruchtig füllt und trotzdem noch bäckt. Durch diese Zubereitung wird die Füllung immer noch etwas süßer, da der Zucker eindickt, aber trotzdem bleibt der Kuchen frisch-fruchtig!
Ein Stück Kuchen
Aber genug geredet, hier kommt das Wichtigste.

Das Rezept

Vorbereitungszeit: 40 Min. Backzeit: 60 Min. Gesamtzeit: 1 Std. 40 Min.
****Hier gehts zum Download****

Zutaten
  • 100g Butter
  • 50g Puderzucker
  • 1/4 TL Vanillearoma
  • 1 Ei Gr. S
  • 220g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 450g frische Saturnpfirsiche
  • 1/2 Zitrone (Zitronensaft)
  • 250ml Weißwein
  • 1 Pkg. Vanillepuddingpulver
  • 100g Zucker
  • 250ml Pfirsichsaft
  • 3 Zweige Rosmarin
  • 50g Schokolade
  • 10g Butter
  • 150g Frischkäse
Zubereitung
  1. Für den Mürbteig die kalte Butter in Stückchen schneiden und mit Butter, Zucker sowie dem Vanillearoma vermengen.
  2. Die Buttermasse sollte nicht schaumig sondern nur geschmeidig werden bis dann das Ei zugegeben wird.
  3. Mehl und Salz auf ein Mal hineinschütten.
  4. Solange kneten bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist.
  5. Den Teig zu einer Kugel formen und mind. 2 Stunden (bis zu 4 Tage) kühl stellen.
  6. Danach den Teig ausrollen (siehe Tipps HIER) und die Tarteform damit auslegen.
  7. Mit einer Gabel einstechen und Backpapier auslegen.
  8. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen und noch Bohnen auf die mit Backpapier ausgelegte Tarteform verteilen.
  9. Teig nun 16 Min. backen, dann die Bohnen und das Backpapier entfernen und noch weitere 2 Min. backen.
  10. Für die Füllung Wasser aufkochen und die Pfirsiche für 2 Min. blanchieren.
  11. Danach kalt abspülen und sofort die Haut abziehen, entkernen und in kleine stücke schneiden.
  12. Nun mit dem Zitronensaft der halben Zitrone vermischen.
  13. 100ml Weißwein mit dem Puddingpulver und 30g Zucker glatt rühren.
  14. Restlichen Weißwein (150lm) und restlichen Zucker (70g) gemeinsam mit dem Rosmarin zum Kochen bringen.
  15. Nach dem Aufkochen den Rosmarin ca. 5 Min. ziehen lassen, entfernen und erneut aufkochen.
  16. Jetzt das Puddingpulver einrühren und 1 Min. weiterkochen.
  17. Die Pfirsichwürfel unterheben und die ganze Masse auf den Tarteboden verteilen.
  18. In den Backofen bei 175°C ca. 40 Minuten backen.
  19. Währenddessen die Creme vorbereiten.
  20. Die weiße Schokolade schmelzen und mit der flüssigen Butter vermischen.
  21. Den Frischkäse cremig rühren und die flüssige Schokolade dazurühren.
  22. Bis die Tarte fertiggebacken und danach ausgekühlt ist die Creme im Kühlschrank aufbewahren und erst dann auf der Tarte verteilen.
  23. Mit einem Rosmarinzweig dekorieren, wenn man möchte.

01 Juni 2014

Heidelbeer Zitronen Cheesecake

Käsekuchen oder Cheesecake ist eines der Rezepte, die bei Gästen immer gut ankommen.
Besonders im Sommer liebe ich diese Kuchen, da diese gekühlt serviert werden können und perfekt zu einem warmen Gartentag passen.

Es gibt so viele Möglichkeiten Käsekuchen zuzubereiten. Entweder ganz "plain" als klassischen Käsekuchen oder so wie in dem aktuellen Fall mit Heidelbeeren verfeinert.

Ich habe mich dieses Mal für tiefgekühlte Heidelbeeren entschieden, die ich vorher ca. 1 Std antauen haben lassen.
Warum ich keine frischen genommen habe, kann ich ganz einfach erklären. Die tiefgekühlte Ware sind meistens Wildheidelbeeren und diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie auch im Inneren (also das Fruchtfleisch) blau gefärbt sind. Die Zuchtheidelbeeren, die man zumeist frisch im Supermarkt bekommt haben ein gelb-grünliches Fruchtfleisch. Soweit wäre das für den Cheesecake ja egal, aber damit die Masse eine hübsche natürliche Farbe bekommt ohne mit Lebensmittelfarbe zu arbeiten, habe ich mich für die wilde Variante entschieden.

Die Masse war beim Eingießen noch leicht marmoriert, sodass das Tortenstück dann auch ein hübsches Farbspiel zeigt.

Das Rezept

Zubereitungszeit: 15 Min. Backzeit: 60 Min. Gesamtdauer: 1 Std. 15 Min.

Zutaten:
  • 240 g Blaubeeren (frisch oder TK)
  • 24 g flüssige Butter
  • 100 g Vollkornkekse
  • 480 g Frischkäse
  • 125 g Zucker
  • 25 g Maisstärke
  • 1/2 TL Vanillearoma
  • 1 Msp. Salz
  • 120 g Schlagobers
  • 1 Ei

Zubereitung:
  1. Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Vollkornkekse in einer Küchenmaschine zermahlen und dann mit der flüssigen Butter vermischen.
  3. Die Keksbrösel nun in die 18cm Springform geben und festdrücken.
  4. Für die Käsemasse wird der Frischkäse cremig gerührt.
  5. Zucker und Stärke in einer separaten Schüssel vermengen und löffelweise zum Frischkäse mengen.
  6. Erst dann Vanillearoma, Salz und Schlagobers dazugeben.
  7. Zum Abschluss wird das Ei in die Masse gemixt.
  8. Nun mit einem Löffel die Blaubeeren behutsam unterrühren.
  9. Die ganze Masse auf den Keksboden leeren und sofort in den Backofen schieben.
  10. Dort 60 Min. auf mittlerer Schiene backen.
  11. Der Kuchen muss ca. 3 Std. abkühlen und erst dann kann der Ring abgenommen werden.

30 Mai 2014

Erdbeertartelettes mit Pistaziencreme und frischem Rucola

Oh wie schön, mein erstes Rezept auf meinem neuen Blog.

Ich muss zur Erklärung kurz ausholen, denn es ist ja nicht mein erster Blog den ich schreibe, doch als ich damit angefangen habe, war ich absolut Cupcake Süchtig und konnte an nichts anderes denken.
Mit der Erfahrung und den vielen vielen tollen Ideen aus Blogs, Fachmagazinen und Büchern habe ich mein Interessensgebiet erweitert und bin nun dabei viel Verschiedenes auszuprobieren.
Und warum ich das erkläre? Mein Vorgängerblog heißt Lovely Little Cupcake und der Name passte einfach nicht mehr so gut zu meinen Beiträgen. Ein neues Design wollte ich auch schaffen und darum kam mir die Idee "Real Petite Delights" ins Leben zu rufen.

Jetzt aber genug erklärt, immerhin soll es ja hier um besonders hübsche, lecker-cremige und ausgefallene Tartelettes gehen.

Immer öfter ist es Mode auch bei Süßspeisen mit außergewöhnlichen Zutaten zu arbeiten, die üblicherweise für pikante Gerichte verwendet werden. In diesem Fall ist es Rucola und Kürbiskernöl, wobei letzteres bereits nicht mehr so exotisch für die Zubereitung von Süßem auffällt, wie Rauke.

Das Rezept, habe ich in der ORF Nachlese 05/2014 gefunden. Eigentlich ist dieses Magazin ja eigentlich keines, das ich regelmäßig kaufe, aber bei einem verregneten Wochenendtrip in Graz habe ich mich zum Schmökern im Hotelzimmer damit eingedeckt. Gut war´s- denn die Törtchen sind fantastisch!

Das Rezept:
Zubereitungszeit: 1 Std. 45 Min. Backzeit: 25 Min. Gesamtzeit: 2 Std. 10 Min.

Zutaten:
  • 300 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 2 TL Vanillearoma
  • 1 - 2TL Zitronenabrieb
  • 2 TL Salz
  • 500 ml Milch
  • 30 g Butter
  • 4 Eier
  • 120 g Marzipan
  • 25 g gehackte Pistazien
  • 1 Packung Rucola
  • 250 g Erdbeeren
  • 300 g Mehl

Zubereitung:
1. Für den Mürbteig 200g Butter, 100g Zucker, Vanillearoma, Zitronenabrieb und Salz verkneten.
2. Mehl zugeben, den Teig glatt kneten und anschließend für mind. 1 Std. im Kühlschrank rasten lassen.
3. Währenddessen die Vanillecreme vorbereiten indem 500ml  Milch mit 30g Butter aufgekocht wird.
4. In einer anderen Schüssel wird etwas noch kalte Milch vom Topf mit 40g Maizena 75g Zucker, 2 Dotter       und Salz verrühren.
5. Sobald die Milch kocht die Dottermilch unter ständigem Rühren eingießen und 1 Min. kochen lassen.
6 Aus dem Topf leeren und mit Frischhaltefolie abdecken, damit sich keine Haut bilden kann.
7. Sobald diese abgekühlt ist, davon 300g abwiegen und mit dem Marzipan vermischen.
8. 70g Butter, 35g Maizena und 2 Eier sowie  hinzufügen und mixen bis alles gut vermischt  ist.
9. Nun den Mürbteig dünn ausrollen und die Tartelettförmchen damit auslegen.
10. Den Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
11. Die Marzipanmasse ca. 1cm dick auf den Mürbteigboden verteilen.
12. Die Törtchen ca. 25 Min. backen bis diese goldgelb sind.
13. Während dessen kann die Pistaziencreme zubereitet werden indem mit der restlichen Vanillecreme die 14. Pistazien mit das Kürbiskernöl vermischt wird.
15. Die Törtchen aus dem Formen nehmen, sobald diese etwas abgekühlt sind.
16. Nach vollständigem auskühlen die Pistaziencreme aufspritzen.
17. Nun können geviertelte Erdbeeren und Rucola auf der Creme arrangiert werden.